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Druckerpatronen - Fremdgehen lohnt sich Options

von tonja vom 08.05.2021 - 263 Hits -

drucker XS 200Von wegen Schnäppchen: Viele Druckerhersteller locken Kunden mit billigen Geräten, die Kostenfalle schnappt aber spätestens beim Kauf neuer, teuerer Tintenpatronen zu. Eine Analyse von COMPUTERBILD belegt: Bei 4 von 15 Druckern sind die Originalpatronen nur 2,50 Euro bis 7 Euro billiger als der durchschnittliche Neupreis des Druckers. Bei zwei Modellen kosten die neuen Patronen sogar bis zu 6 Euro mehr als ein neuer Drucker. Wer Geld sparen will, greift deshalb oft zu billigeren Fremdpatronen. Ob sich das tatsächlich lohnt, hat COMPUTERBILD an 90 Original- und Fremdtinten für acht verbreitete Patronentypen von Brother, Canon, Epson, Hewlett-Packard und Lexmark getestet (Ausgabe 11/2009, ab Montag im Handel).

Fazit: Es müssen nicht immer Originalpatronen sein. Mit Fremdfabrikaten lässt sich viel Geld sparen, ohne auf gute Druckqualität verzichten zu müssen. In Summe waren viele Fremdfabrikate den entsprechenden Originalpatronen sogar überlegen. Beispielsweise Ersatzpatronen für Canon-Drucker: Mit Fremdpatronen der Typen PGI-5 und CLI-8 sparen Nutzer beim Textdruck bis zu 90 Prozent und beim Fotodruck bis zu 86 Prozent. Bei den Druckern von Brother, Epson, Hewlet-Packard und Lexmark lassen sich ebenfalls zwischen 60 und 90 Prozent sparen. Auch in Sachen Druckqualität können die meisten Fremdpatronen mit den Originalen mithalten.

Entwarnung für Käufer: Fremdtinte stellt meist keine Gefahr für den Drucker dar. Etwas Vorsicht ist nur bei einigen Patronen geboten, mit denen die Anzeige des Tintenfüllstands nicht funktioniert. Ist der Druckkopf fest im Gerät eingebaut (wie etwa bei vielen Brother-, Epson-, Canon-Druckern), erscheint keine Warnmeldung, wenn die Patronen leer sind. Der Drucker druckt einfach weiter, der Druckkopf kann dadurch zerstört werden. Wenn Fremdtinte Grund für den Schaden ist, erlischt sogar die Gerätegarantie. Dann wird die Reparatur teuer und übersteigt oft sogar den Gerätepreis. Tipp: Patrone wechseln, sobald die Ausdrucke streifig werden. Steckt der Druckkopf dagegen direkt in der Patrone, wird er ohnehin mit einem neuen Tintentank ausgetauscht.

COMPUTERBILD-Tipp: Mit leeren Patronen lässt sich auch Geld verdienen. Weil Fremdanbieter viele Fabrikate nicht nachbauen dürfen, sammeln sie gebrauchte Originalpatronen und zahlen sogar für besonders gefragte Typen. Abnehmer sind zum Beispiel http://www.geldfuermuell.de und http://www.brokerin.de.
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