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In Grenznähe lassen ausländische Netze Handyrechnungen in die Höhe schnellen Options

von tonja vom 07.04.2021 - 287 Hits - 1 Antwort

eplus 003 200Wer in Grenznähe wohnt oder sich dort gelegentlich aufhält, kennt den Effekt: Manche Mobiltelefone buchen sich ohne Vorwarnung und noch im Inland in ausländische Funknetze ein. Kein Wunder, schließlich halten sich Funkwellen nicht an Grenzverläufe. Zum Nachteil von Verbrauchern: Wer das Display seines mobilen Begleiters in diesen Gebieten nichts hin und wieder im Auge behält, bekommt wenige Wochen später die Quittung. Der Grund: Ist das Handy - trotz Inlandsaufenthalts - im Ausland eingebucht, entstehen sogenannte Roamingkosten. Gebühren also, die ausländische Netzbetreiber von fremden Kunden einfordern. Roamingexpertin Pia von Houwald vom Mobilfunkanbieter E-Plus kennt die Hintergründe: "Im automatischen Netzmodus sucht sich ein Handy immer das stärkste Netz. Ist ein ausländischer Anbieter in Grenznähe mit sehr starken Signalen zu empfangen, landet man unter Umständen in fremden Netzen und zahlt Roaminggebühren."

Die deutschen Netzbetreiber haben darauf keinen Einfluss, sie erhalten die Abrechnungsdaten vom ausländischen Anbieter und stellen den Kunden die Roaminggebühren in Rechnung. E-Plus Expertin von Houwald rät daher: "Wer in Grenznähe wohnt oder permanent dort zu tun hat, sollte sein Handy prinzipiell auf die manuelle Netzsuche umstellen. Damit bleibt das Mobiltelefon sicher im heimischen Netz eingebucht. Nur so lassen sich wirkungsvoll ungeplante Roaminggebühren vermeiden."
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