Privates Surfen während der Arbeitszeit kann Produktivität steigern Options
von
norma1 vom
03.04.2021 - 348 Hits -
Surft ein Arbeitnehmer während der Arbeitszeit zu privaten Zwecken im Internet, riskiert er damit eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung. Begründung: der Arbeitnehmer verplempert wertvolle Arbeitszeit für sein privates Vergnügen.
Eine Studie der Universität Melbourne zeigt allerdings, dass eben jene Arbeitnehmer um etwa 9% produktiver sind als jene, die nicht heimlich im Internet surfen.
Laut Brent Coker, dem Autor der Studie, verbessert sich die Konzentration der Arbeitnehmer, wenn sie mal eben kurz zum Privatvergnügen surfen. Der Kopf kann für einen Augenblick abschalten und sich ausruhen und ist danach wieder konzentrierter bei der eigentlichen Arbeit. Der Studie zufolge surfen von 300 Arbeitnehmern 70% während der Arbeit im Internet. Am beliebtesten sind dabei Onlinespiele, Videos auf Youtube und Nachrichtenseiten.
Allerdings bemühen sich viele Firmen mit der Begründung, es schade der Produktivität, diesem Treiben Einhalt zu gebieten und geben dabei Millionen für entsprechende Software aus.
Ob das begründet ist oder nicht, hängt allerdings auch von der Surfdauer ab. Sparsam dosiertes Surfen, das weniger als 20% der eigentlichen Arbeitszeit ausmacht, steigert die Produktivität der Arbeitnehmer. Wer allerdings süchtig nach Surfen im Internet ist, verplempert damit tatsächlich wertvolle Arbeitszeit.