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Rotlichtviertel in Second Life Options

von norma1 vom 13.03.2021 - 662 Hits -

Linden Lab wird ab Frühsommer bei Second Life einige Änderungen vornehmen und Zonen kreieren, zu denen nur Erwachsene Zutritt haben werden.
Wie am Donnerstag bekannt wurde, sollen sexuelle und gewalttätige Inhalte in der virtuellen Welt Second Life in sogenannte Rotlichtviertel verlagert werden, anstatt frei zugänglich zu sein.
Bewohner der virtuellen Welt müssen zunächst ihr Alter überprüfen lassen, ehe sie Zutritt zu diesen Rotlichtvierteln haben.
Wessen Welt bereits für Kinder und Jugendliche ungeeignete Inhalte beinhaltet, wird diese dann entsprechend markieren müssen. Damit werden die Suchergebnisse mit sexuellen Inhalten entsprechend herausgefiltert.

Linden Lap betont, dass es nicht darum geht, Second Life frei von Inhalten zu halten, die nur für Erwachsene sind. Vielmehr solle es darum gehen, dass Besucher der virtuellen Welt sich nicht unversehens mit Inhalten konfrontiert sehen, die sie nicht sehen möchten.
In den nächsten sechs Wochen sollen die Bewohner von Second Life dabei helfen, die Regeln für Second Life zu verfeinern und vor allem „Inhalte für Erwachsene“ genauer definieren.
Außerdem wird darüber entschieden, wie die Alterskontrolle genau durchgeführt werden soll.

Sobald die neuen Veränderungen ab Frühsommer in Kraft getreten sind, haben die Bewohner 60 Tage Zeit, um sich den neuen Regeln anzupassen.
Die neuen Regeln sollen hauptsächlich das sogenannte „Mainland“ betreffen, einen virtuellen Kontinent in Second Life, der damit familienfreundlicher gestaltet werden soll. Dafür soll aber auch ein neuer Kontinent entstehen, auf dem Platz für explizite Inhalte sei.

Bewohner, die Privathäuser auf dem Mainland in Second Life besitzen, werden wahrscheinlich dennoch an Aktivitäten für Erwachsene teilnehmen können, auch wenn sie diese privat halten müssen, so dass Fremde keinen Einblick haben können. Andernfalls müssen sie in die Erwachsenenwelt oder auf Privatinseln umziehen.

Das könnte für größere Unternehmen auf dem „Mainland“ zum Problem werden, sofern sie ihre komplizierten virtuellen Gebäude usw. umziehen müssten. Linden Lap verspricht jedoch, den „Umzug“ nach Möglichkeit so einfach wie möglich zu halten.

Bereits jetzt wird zwischen Inhalten unterschieden, in denen es keine sexuellen Anspielungen oder anderweitig beleidigende Äußerungen, Horror- oder Gewaltdarstellungen geben darf (sogenannte „PG regions“) und „Mature regions“, die derartiges Material zulässt, wenn auch nur hinter geschlossenen Türen.

Obwohl der große Hype um Second Life nicht angehalten hat, gibt es weltweit Hunderttausende von Usern, die sich gerne in der virtuellen Welt aufhalten, und auch die Zahl neuer User ist laut Linden Lap höher als je zuvor.
Das Thema Sex nimmt dabei nur einen Anteil von 3-5% auf dem „Mainland“ ein.
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