SDXC: Neue Generation von herausnehmbaren Speichern mit bis zu 2 TB Options
von
tonja vom
07.01.2021 - 313 Hits -
SDXC hat heute auf der Internationalen CES 2009 die Speicherkartenspezifikation der nächsten Generation bekannt gegeben. Die portablen Speicherkarten dieses Formats verfügen über die zum wochenlangen Aufnehmen von High-Definition-Video, mehrjährigen Sammeln von Fotos und monatelangen Aufbewahren von Musik auf Mobiltelefonen, Kameras und Camcordern und anderen elektronischen Geräten erforderliche Geschwindigkeit. Die neue SDXC-Spezifikation bietet bis zu 2 Terabyte Speicherkapazität und beschleunigt SD-Interface-Lese- und Schreibgeschwindigkeiten in diesem Jahr auf 104 Megabyte pro Sekunde. Es bestehen Zukunftspläne für bis zu 300 Megabyte pro Sekunde.
Die von der SD Association entwickelte SDXC-Spezifikation beschleunigt Speicherkarten-Interface-Geschwindigkeiten immens, unter Beibehaltung des weltführenden SD-Interface. Die Spezifikationen für den offenen Standard werden im 1. Quartal 2009 bekannt gegeben. SDHC, Embedded SD und SDIO-Spezifikationen werden ebenfalls von den neuen SD-Interface-Geschwindigkeiten profitieren.
SDXC macht mehr aus Mobiltelefonen. Grössere Kapazität und schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten sorgen für den Ausbau von Entertainment und Datenspeicherung. Auf einer 2 TB SDXC-Speicherkarte ist Platz für 100 HD-Filme, 60 Stunden HD-Aufnahmen oder 17.000 feingradige Fotos.
Zudem ist SDXC die erste Speicherkartenspezifikation, die für 2 TB Speicher ohne Einschränkung der für High-End-Fotografie erforderlichen Hochgeschwindigkeitsleistung sorgt. Maximale Geschwindigkeiten bleiben selbst dann erhalten, wenn die SDXC-Spezifikation ihre maximale Speicherkapazität von 2 TB erreicht.
Die SDXC-Spezifikation arbeitet mit dem Microsoft exFAT-Dateisystem, wodurch seine grosse Kapazität und Interoperabilität auf den unterschiedlichsten PCs, elektronischen Geräten und Mobiltelefonen unterstützt werden. Das exFAT-System wurde zur Verbesserung der Kompatibilität mit Flash Media entwickelt - von der Datenportabilität bis zur Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen und Geräten mit herausnehmbaren Medien.