USB-Stick als Lebensretter: „medistick“ speichert Unverträglichkeiten und Patientendaten Options
von
tonja vom
06.01.2021 - 342 Hits - 1 Antwort

Man ist allein unterwegs, möchte nur schnell die Straße überqueren, ist einen Moment lang unaufmerksam und dann passiert es: Ein Unfall im Straßenverkehr als Fußgänger oder Verkehrsteilnehmer geschieht in aller Regel unvermittelt. Auch wenn die Vorstellung daran unangenehm ist, lohnt sich doch die Auseinandersetzung mit dem Thema. Immerhin gibt es sogar für diesen Fall der Fälle diverse technische Entwicklungen.
Zu diesen zählt auch der „medistick“, der vom Hardware-Spezialisten cocos-promotions (
http://www.cocos.de) in Kooperation mit dem Software-Entwickler medistick.com entworfen und umgesetzt wurde. Der USB-Stick speichert mehrsprachig alle für einen Notarzt wichtigen Krankheitsdaten wie Unverträglichkeiten bei Medikamenten oder Allergien – Angaben, die in einer Unfallsituation lebensentscheidend sein können. „Wenn ein Unfallbeteiligter nicht mehr ansprechbar ist, hilft der ‚medistick’ im In- und Ausland“, betont Rainer Schubert, Geschäftsführer der cocos-promotions gmbh.
Dafür haben sich die Hightech-Spezialisten des im baden-württembergischen Flein ansässigen Herstellers einen besonderen Clou einfallen lassen: Die so genannte Notfalldatei ist unverschlüsselt und mehrsprachig im html-Format gespeichert. Der gängige Dateistandard kann von jedem Computer ausgelesen werden. „Der Stick verfügt darüber hinaus über einen passwortgeschützten Bereich. In diesem können Röntgenaufnahmen, weitere Gesundheitsdaten und fachspezifische Informationen aufbewahrt werden“, streicht Schubert den Schutz der Privatsphäre heraus.
Der „medistick“ ist in zwei Varianten erhältlich: Als biegsame, wasserfeste USB-Karte fügt er sich ideal in jeden Geldbeutel und wird dank dem auffällig roten Design sofort vom Notarzt gefunden. Als USB-Stick hingegen kann er stoßfest sowie widerstandsfähig am Schlüsselring transportiert werden.