Vermehrter Datendiebstahl zu Weihnachten befürchtet Options
von
tonja vom
20.11.2020 - 306 Hits -

Überfüllte Geschäfte, endlose Warteschlangen, gestresste Verkäufer – Online-Shopping erfreut sich immer stärkerer Beliebtheit und insbesondere zur Weihnachtszeit nutzen etliche Bürger das Internet als entspannte Alternative zum innerstädtischen Weihnachtsrummel. Doch leider bietet die Vielzahl der im Netz getätigten Weihnachtseinkäufe gerade Internet-Kriminellen eine ideale Plattform, ihre Schädlinge massenhaft unters Volk zu bringen und dabei vertrauliche Bankdaten, wie zum Beispiel Passwörter und Kreditkartennummern, zu stehlen.
Daher rät Panda Security bei Online-Käufen zu oberster Vorsicht und gibt zehn wichtige Tipps zum effektiven Schutz vor Internet-Bedrohungen:
1. Stellen Sie sicher, dass auf Ihrem Computer eine aktuelle Sicherheitslösung installiert ist, die nicht nur bekannte, sondern auch bislang unbekannte Malware-Exemplare abwehren kann. Ebenso sinnvoll ist eine Firewall.
2. Alle auf dem Computer installierten Programme sollten jederzeit aktualisiert werden. Regelmäßige Updates vermeiden Schwachstellen, die Online-Kriminellen als Angriffspunkt für die Verbreitung von Schädlingen im System dienen können.
3. Patches (kleine Programme oder Programmteile, die Schwachstellen in der Software reparieren) sollten unbedingt umgehend installiert werden. Internetkriminelle nutzen Sicherheitslücken in bekannten Programmen für ihre Zwecke aus. In der Regel werden die Patches von den Anbietern auf ihren Webseiten kostenlos zum Download angeboten. Da sie nur in einen kleinen Teil des fehlerhaften Programmcodes eingreifen und kein komplettes Update sind, lassen sie sich in kürzester Zeit herunterladen. Insbesondere nach einer längeren Nutzungspause ihres Computers sollte nach der letzten und vor der ersten Anwendung ein Update durchgeführt werden.
4. Vermeiden Sie Downloads von unseriösen Internetseiten. Verlockende Namen sollen Nutzer dazu animieren, unbekannte Dateien auf ihren Computern zu installieren. In vielen Fällen sind die Fälschungen in legitimen Programmen angehängt. Daher sollten eingehende Programme sorgfältig kontrolliert und unerwünschte Downloads über die Deinstallations-Option entfernt werden.
5. Wickeln Sie Ihre Online-Geschäfte ausschließlich bei bekannten, seriösen Onlineversandhäusern ab. Kaufen Sie nicht bei Online-Shops, die keine sicheren Transaktionen anbieten. Zertifikate, zum Beispiel das Symbol eines Schlosses, die in der Browserleiste oder unten rechts am Bildschirm platziert sind, gelten als nachweislicher Beleg der Sicherheit von Internetseiten.
6. Seien Sie vorsichtig beim Öffnen von eingehenden E-Mails. Getarnt als Spam verstecken sich in digitalen Nachrichten häufig auch Phishing-Mails (Phishing: zusammengesetzt aus Passwort und fishing). Diese verleiten den Benutzer mit Links zu scheinbar seriösen Unternehmens-Websites, persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartennummern oder PIN-Nummern preiszugeben. Ignorieren Sie also vermeintliche Schreiben von Banken, die vertrauliche Informationen verlangen oder andere Massenmail-Angebote – unabhängig davon, wie viel Interessantes der Inhalt verspricht. E-Mails mit auffälligen Meldungen oder anderen brisanten Informationen sollten ebenfalls nicht beachtet werden. Viele der aktuell kursierenden Schädlinge nutzen das sogenannte „Social Engineering“, um Anwender mit spannenden Themen zu verführen, weitere Bilder oder Videos herunter zu laden, mittels derer Malware, z.B. in Form angeblicher Antiviren-Software, verbreitet wird. Stellen Sie jederzeit sicher, dass Ihr Sicherheitsprogramm sowohl eingehende als auch ausgehende Nachrichten prüft. Mails von unbekannten Absendern sollten Sie generell nicht öffnen.
7. Gehen Sie mit Ihren vertraulichen Daten vorsichtig um. Geben Sie sie nicht an Personen weiter, die Sie z.B. nur seit kurzer Zeit über Chatrooms kennen.
8. Nutzen Sie keine Computer, auf denen mehrere Anwender registriert sind, für Kauf- oder Transaktionen, die die Eingabe von Passwörtern oder persönlichen Daten erfordern.
9. Jede Störung oder Fehlfunktion des Computers könnte ein Indiz für eine Infektion sein. Falls ein unbekanntes Programm Warnmeldungen oder Pop Up-Fenster mit Kaufangeboten für Antiviren-Lösungen einblendet, ist auf dem PC mit großer Sicherheit ein schadhaftes Programm installiert.
10. Aktivieren Sie die Kindersicherung Ihres Computers. Bringen Sie Ihren Kindern frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet bei und stellen Sie sicher, dass Seiten mit schädlichen Inhalten für sie unzugänglich sind.
Auf der Homepage von Panda Security können alle Anwender Ihren PC kostenfrei mit dem
www.pandasecurity.com/activescan auf eventuellen Schädlingsbefall überprüfen.