Unternehmen verlieren wichtige E-Mails Options
von
tonja vom
11.11.2020 - 283 Hits -

Deutsche Unternehmen verlieren immer häufiger wichtige E-Mails. Dies ergab eine Umfrage, die der führende deutsche E-Mail-Sicherheitsspezialist eleven im Rahmen der Fachmesse Systems 2008 in München durchführte. 62,5 Prozent der befragten IT-Entscheider gaben an, schon einmal geschäftsrelevante E-Mails nicht erhalten zu haben - aufgrund fehlerhafter Spam-Filter oder durch Überlastung der E-Mail-Infrastrukturen, zum Beispiel bei großen Spam-Wellen. 56,4 Prozent haben zudem bereits selbst wichtige E-Mails versandt, die nicht beim Empfänger ankamen. 55 Prozent der Befragten nannten den Verlust wichtiger Nachrichten als größte Gefahr von Spam-E-Mails.
Für die Befragten ist daher die False-Positive-Rate (33,4 Prozent) neben der Spam-Erkennungsrate (36,5 Prozent) das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Spam-Filters. "Der Verlust geschäftsrelevanter E-Mails birgt enorme Gefahren für Unternehmen jeder Größe. Angesichts der hohen Bedeutung der E-Mail für die geschäftliche Kommunikation kann jeder verloren gegangene Auftrag oder jede nicht angekommene Rechnung nicht nur wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen, sondern auch dem Image des Unternehmens schaden. Spam wirksam zu bekämpfen und gleichzeitig möglichst wenige False Positives zuzulassen, ist heute die wichtigste Anforderung an eine E-Mail-Sicherheitslösung", so Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von eleven.
Vor dem Hintergrund der steigenden Belastung von E-Mail-Infrastrukturen durch das kontinuierliche Spam-Wachstum gewinnt auch die Auslagerung von Anti-Spam-Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. So gab über ein Drittel der Befragten (34,7 Prozent) an, eine Anti-Spam-Lösung als Managed Service einzusetzen oder dies in naher Zukunft zu planen. Durch die Auslagerung können Unternehmen die Belastung ihrer E-Mail-Infrastruktur drastisch reduzieren und erhebliche Kosten einsparen.