Google einigt sich mit Autoren und Verlegern über Bereitsstellung von Büchern im Internet Options
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norma1 vom
29.10.2020 - 258 Hits -
Google hat heute eine Vereinbarung mit Autoren und Verlegern getroffen, die es Lesern ermöglichen soll, trotz Copyright online in Büchern zu blättern oder Teile davon zu erwerben.
Bereits seit 3 Jahren plant Google, die besten der weltweit veröffentlichten Bücher online zugänglich zu machen und hatte damit für Verstimmung bei amerikanischen Autoren und Verlegern gesorgt, die daraufhin einen Gerichtsprozeß angestrengt hatten.
Um den Vorwurf auszuräumen, Google würde unter Missachtung des Copyrights versuchen, Bücher unerlaubterweise zu scannen, sieht die jetzt getroffene Vereinbarung vor, dass Google 125 Millionen Dollar zahlt, um eine Datenbank einzurichten, in der Autoren und Verleger ihre Werke registrieren lassen können und dafür eine Kompensation aus den Verkäufen erhalten.
Bisher stand das Interesse der rechtmäßigen Copyrightbesitzer gegen das der Öffentlichkeit, Teile von Büchern im Internet legal für Kommentare oder Rezensionen nutzen zu können.
Nunmehr soll die Vereinbarung den Weg ebnen, dass Millionen von Büchern, darunter auch welche, die nicht mehr erhältlich sind, online neue Leser finden.
Amerikanische Bibliotheken sollen Zugriff auf ein Onlineportal haben, das es den Bibliotheksnutzern gestattet, gegen einen Obulus Buchseiten auszudrucken. Auch Studenten und Fakultäten sollen sich dafür anmelden können.