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G Data: Kriminelle setzen auf Hintertüren Options

von FeithComp vom 08.10.2020 - 289 Hits -

Zombie PCDie Pole Position der Plagegeister hat sich nach Erkenntnissen von G Data im vergangenen Monat verschoben. Neue Nummer 1: Backdoor-Schädlinge. Diese Schädlinge öffnen bei infizierten PCs eine Hintertür, um dann weiteren Schadcode einfließen zu lassen. Ziel der Angreifer ist es, den infizierten Rechner komplett unter ihre Kontrolle zu bringen und als Zombie-PC in Botnetze zu integrieren. Diese Zombies werden dann verwendet, um Spam zu verschicken, Daten zu stehlen und verteilte DDoS-Attacken (Distributed-Denial-of-Service-Attacken) auf Server durchzuführen.

Die Anzahl neuer Malware-Typen betrug nach Angaben von G Data wie bereits im August fast 100.000.

Schadcode Top Five im September:
1. Backdoors: 26 P%
2. Trojaner: 24,6 %
3. Troj. Downloader: 17,4 %
4. Sypware: 16,5 %
5. Adware: 7,8 %

Erläuterungen zu den Schädlingen:Backdoors öffnen eine Hintertür zum infizierten Rechner. So kann der Rechner von einem Angreifer ferngesteuert werden. Meist kann weitere Software installiert werden und der Rechner wird mit anderen Zombie-PCs in ein Botnetz integriert. Diese Zombies werden dann verwendet um Spam zu verschicken, Daten zu stehlen, und verteilte Angriffe (distributed denial of service attacks) durchzuführen.

Der Name "Trojanisches Pferd" (Trojaner) ist angelehnt an das geschichtliche Vorbild und beschreibt ein Programm, das dem Anwender vorgibt, eine bestimmte und gewollte Funktion zu besitzen. Stattdessen oder zusätzlich dazu beinhalten Trojanische Pferde jedoch noch einen versteckten Programmteil, der unerwünschte und/oder schädliche Aktionen auf dem System ausführt ohne, dass der Benutzer dies bemerkt.Trojanische Pferde haben keine eigene Verbreitungsroutine (im Gegensatz zu Viren oder Würmern). Sie werden per E-Mail verschickt oder lauern auf Webseiten oder in Tauschbörsen.

Bei einem Downloader handelt es sich um Schadsoftware, die – wie der Name schon sagt – weitere Dateien aus dem Internet herunterlädt. Zuvor versuchen sie oft die Sicherheitseinstellungen des Systems zu reduzieren.

Die Kategorie "Spyware" umfasst Schadsoftware, deren Zweck darin besteht, persönliche Informationen vom System des Opfers zu stehlen. Dies beeinhaltet jegliche Art von persönlichen Daten, einschließlich Passwörtern, Bankdaten, oder sogar Logins zu Online-Spielen.

Adware zeichnet die Aktivitäten und Prozesse auf einem Rechner - wie z.B. das Surfverhalten des Anwenders - auf. Bei passender Gelegenheit werden dann gezielte Werbebotschaften eingeblendet oder die Ergebnisse von Suchanfragen werden manipuliert, um das Opfer auf bestimmte Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam zu machen und damit Geld zu verdienen. In den meisten Fällen erfolgt das ohne Wissen und Zustimmung durch den Nutzer.
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