Die geplanten Neuerungen im deutschen Zuwanderungsrecht gehen aus Sicht der Hightech-Verbands BITKOM nicht weit genug. „Die Änderungen im Zuwanderungsrecht sind positiv, reichen aber nicht aus. Wir müssen den Arbeitsmarkt für Hochqualifizierte stärker öffnen, um den Expertenmangel in der Hightech-Industrie zu lindern“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer anlässlich einer Debatte im Bundestag. Danach soll die Verdienstgrenze für Hochqualifizierte, die sich dauerhaft in Deutschland niederlassen wollen, von 86.400 Euro pro Jahr auf 63.600 Euro sinken. „Die Senkung der Verdienstgrenze ist richtig, aber unzureichend“, sagte Scheer. Die Einstiegsgehälter für Informatiker und Ingenieure mit Hochschulabschluss liegen bei rund 40.000 Euro pro Jahr. „Die besonders mobilen Berufseinsteiger mit hoher Qualifikation erreichen wir mit dieser Regelung nicht“, sagte Scheer. Positiv bewertet BITKOM, dass künftig geduldete Zuwanderer, die zwei Jahre in ihrem Beruf gearbeitet haben, dauerhaft in Deutschland bleiben dürfen. „Die neuen Regelungen müssen jetzt im Ausland bekannt gemacht werden“, sagte Scheer. „Wir brauchen eine aktive Werbung für den Arbeitsstandort Deutschland.“
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Mickey 19.01.2006 - 9022 Hits -
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Mikoop 24.11.2006 - 4092 Hits - 1 Antwort
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