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Gefahr durch falsche Virenscanner Options

von FeithComp vom 25.09.2020 - 493 Hits -

Webroot und G Data warnen in aktuellen Meldungen vor einer deutlichen Zunahme von sog. Rogue-Software.

Laut Webroot setzen viele betrügerische Anti-Malware-Anwendungen Taktiken ein, die den Anschein erwecken, dass das betreffende Produkt von einem seriösen Sicherheitsanbieter stammt. Auf diese Weise sollen die Benutzer dazu gebracht werden, das Produkt herunterzuladen und zu kaufen. Die Benutzer können durch eine Google-Suche mit der Website in Kontakt kommen, von der diese Rogueware heruntergeladen wird, was zusätzlich dazu beitragen kann, das Produkt vertrauenswürdig erscheinen zu lassen.

G Data hat eine explosionsartige Vermehrung derartiger Programme festgestellt.
Den Grund sieht G Data Securityguru Ralf Benzmüller ökonomisch begründet: :„Online-Kriminelle entwickeln nur erfolgversprechende eCrime-Produkte und Konzepte weiter. Das gesamte Handeln ist auf Gewinnoptimierung ausgerichtet –„Poor Dogs“ werden schnell aus den Portfolios entfernt. Die Verbreitung von Security-Blüten muss für die Täter in der Vergangenheit daher äußerst erfolgreich gewesen sein. Der Anstieg der letzten Wochen und Monate ist hierfür ein eindeutiger Beleg. Opfer dieser Attacken sind meist Anwender, die leichtsinnigerweise auf leistungsstarke Security-Lösungen verzichten und den Browser und das Betriebssystem nicht auf den neuesten Stand halten.“



Die Tipps der Experten:
1) Sorgen Sie dafür, dass auf Ihrem Computer stets die aktuelle Version eines branchenführenden Antispyware-, Antivirus- und Firewall-Produkts installiert ist;
2) Laden Sie niemals kostenlose oder zum Kauf angebotene Produkte von unbekannten Websites bzw. bei unbekannten Anbietern herunter;
3) Kaufen Sie niemals ein Produkt in Reaktion auf eine unbekannte Warnmeldung;
4) Klicken Sie in E-Mails und auf Social Networking-Websites keine Links an;
5) Verwenden Sie eine Kreditkarte mit ausreichendem Betrugsschutz.
6) HTTP-Filter bieten einen effektiven Schutz vor Drive-by-Downloads. Der gesamte Datenverkehr wird vor dem Erreichen des Browsers nach Schadcode untersucht. Diesen niemals ausschalten!

Empfehlenswert: Aktive Inhalte im Browser deaktivieren. JavaScript ,Active-X und andere Komponenten werden häufig zur Einschleusung von Schadcode verwendet.
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