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Freibrief für öffentlich-rechtliche Informations- und Unterhaltungsportale bedroht den Wettbewerb Options

von tonja vom 19.09.2020 - 173 Hits -

fuerstner wolfgangIn der Diskussion um den Entwurf zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag appelliert der VDZ Verband Deutscher Zeitschriftenverleger an die politischen Entscheider in Berlin und Brüssel, die eingeschlagene Kompromisslinie vom Juni dieses Jahres nicht weiter aufzuweichen. "Die massive Bewerbung ihrer Internetportal-Angebote durch ARD und ZDF, belegt, dass die Ambitionen der öffentlich-rechtlichen Sender, als medialer Vollsortimenter auch im Internet presseähnliche Angebote anzubieten, zeigt, dass wir ohne klare gesetzliche Rahmenbedingungen und Grenzziehungen nicht auskommen", erklärt VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner. "Sonst wird den privatwirtschaftlich finanzierten Verlagsportalen die wirtschaftliche Basis und damit eine wesentliche Zukunftsperspektive entzogen."

Ein Blick auf die Zugriffszahlen zeige, dass die großen gebührenfinanzierten überregionalen Portale wie http://www.ard.de, http://www.zdf.de, http://www.daserste.de, http://www.tagesschau.de, http://www.heute.de, http://www.3sat.de, http://www.dradio.de, http://www.dw-world.de, http://www.kika.de, http://www.ard-digital.de, http://www.phoenix.de mit gemeinsam mehreren Millionen Unique Visitors bereits jetzt die Reichweite der großen deutschen Presseportale haben. Dabei sind die zahlreichen regionalen Internetportale der ARD noch nicht einmal berücksichtigt. "Diese Entwicklung dürfte sich dramatisch verschärfen, sollten die Bestimmungen zur Beschränkung gebührenfinanzierter Online-Presse bei ARD und ZDF nicht effektiver ausgestaltet werden", so Fürstner.
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