Ebay plant Gebührenänderung Options
von
norma1 vom
20.08.2020 - 371 Hits -

Ebay hat für heute eine Änderung seiner Gebühren angekündigt, die besonders für Verkäufer, die Waren zum Festpreis anbieten, attraktiv sein sollen, da Ebay-Kunden zunehmend das Interesse an herkömmlichen Auktionen verlieren und lieber zum Festpreis kaufen.
Verkäufer, die ihren Kunden die „Sofort kaufen“-Option anbieten, zahlen ab Mitte September nur noch 35 Cent, um ein Angebot 30 Tage lang listen zu dürfen, und sparen damit ca. 70% an Einstellgebühren.
Um Betrug vorzubeugen, soll es Käufern zukünftig nicht mehr gestattet werden, mit Scheck oder in bar zu bezahlen. Zahlungen werden in naher Zukunft nur noch über Kreditkarte oder PayPal möglich sein.
Ebay ist längst nicht mehr so populär wie einst und muß hart gegen Konkurrenten wie Amazon.com und andere Online-Anbieter ankämpfen. Jüngste Zahlen zeigten, dass die Summe aller über Ebay Marktplatz abgewickelten Transaktionen lediglich eine Steigerung von 8% aufweisen konnte, die hauptsächlich durch Werbeanzeigen und durch das zu Ebay gehörende PayPal zustande gekommen ist und im Gegensatz zu früheren zweistelligen Zuwachszahlen steht.
Ein Grund dafür könnte sein, dass Käufer zunehmend Festpreise bevorzugen und sich nicht mehr auf Versteigerungen verlassen wollen, mit denen Ebay einst bekannt geworden ist.
Die neue Preisgestaltung verärgert allerdings Privatanbieter, da die niedrigen Einstellgebühren besonders attraktiv für gewerbliche Anbieter sind, die damit eine größere Auswahl ihrer Waren anbieten können.
Dennoch werden herkömmliche Ebay-Versteigerungen auch in Zukunft für Verkäufer interessant sein, die Raritäten anzubieten haben oder nicht genau wissen, welchen Wert die von ihnen angebotene Ware hat.