Probleme mit dem iPhone sollen auf Infineon Chip zurückzuführen sein Options
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norma1 vom
15.08.2020 - 189 Hits -
Ein Infineon-Chip soll angeblich dafür verantwortlich sein, dass sich iPhone-Besitzer aus aller Welt über Anrufunterbrechungen und oftmals langsame Internetverbindungen beschweren.
Auf der Webseite der BusinessWeek wurde am Donnerstag berichtet, dass die Probleme auf fehlerhafte Software eines Infineon-Chips zurückzuführen sind.
Zur Behebung des Problems plane Apple ein Software-Update.
Das neue iPhone 3G, dass im Juni auf den Markt gekommen ist und bereits am ersten Wochenende
1 Million Mal verkauft worden ist, sollte im Vergleich zum alten iPhone von 2007 durch besonders schnellen Verbindungsaufbau zum Internet punkten.
Allerdings beschweren sich seitdem zahlreiche Besitzer des neuen iPhones, dass das Handy häufig auf EDGE, eine langsamere Technologie zurückgreift und die Schnelligkeit des Verbindungsaufbaus ins Internet schwankt.
Die Ursache dafür soll angeblich bei einem unausgereiften Infineon-Chip aus Deutschland liegen, der nicht genügend unter realen Bedingungen getestet wurde, so Richard Windsor von Nomura in einem Bericht vom 12. August.
Der Sprecher von Infineon, Günther Gaugler wollte sich zum iPhone nicht äußern, merkte allerdings an, dass der deutsche Chiphersteller auch Firmen wie Samsung Electronics beliefert, ohne dass Probleme aufgetreten wären.
Auch Apple hielt sich über seine Zulieferfirmen sowie über eventuell geplante Software-Updates bedeckt.
Allerdings wurde Infineon auch aus anderen Quellen als der Lieferant des Hauptprozessors für das iPhone 3G benannt.