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Netzwerkservice Loopt greift Privatsphäre an Options

von norma1 vom 16.07.2020 - 298 Hits -

Der kostenlose Netzwerkservice Loopt, der z.B. über den App Store downgeloaded werden kann und die Möglichkeit bietet, mit Freunden in Verbindung zu bleiben und mittels eines Stadtplans deren Aufenthalt festzustellen, verursacht nur wenige Tage nach seinem Erscheinen bereits Ärger.

Laut Informationweek beklagen Benutzer, die die Anwendung auf ihr Handy heruntergeladen haben, Angriffe auf ihre Privatsphäre durch den Erhalt von Spamnachrichten und die ungewollte Weitergabe ihrer Handynummer und ihres Aufenthaltsortes. Vor allem GPS-fähige Handys wie das iPhone geben Firmen die Möglichkeit herauszufinden, wo sich jemand gerade aufhält.

Wie eine Benutzerin berichtete, wurden ihre Freunde von ihr mit Einladungen, Loopt zu nutzen, zugespamt, ohne dass sie diese Einladungen abgeschickt habe. Andere berichteten über ähnliche Fälle.
Aufgrund der Kritik hat Loopt den Einladungsservice bereits deaktiviert und plant, das Bedienfeld für den Netzwerkservice zu überarbeiten und für die Benutzer zu vereinfachen, da diese offensichtlich unabsichtlich Einladungen an ihre Kontakte aus dem Adressbuch verschickt haben.

Das scheint allerdings nicht das einzige Problem zu sein, denn wie berichtet wurde, hätten andere Benutzer auch Einladungen von Fremden bekommen, ohne dass sie diese mithilfe von Stop oder Hilfe-Befehlen, wie es bei anderen automatischen Textnachrichtenservices üblich ist, kontrollieren konnten.

Solange Loopt das Problem nicht in den Griff bekommt, müssen dessen Nutzer weiterhin Angriffe auf ihre Privatsphäre befürchten, dass vielleicht auch so aussehen könnte: man läuft die Strasse entlang und bekommt Nachrichten von den Geschäften, an denen man gerade vorbeiläuft. „Man wird zum menschlichen Cookie“, berichtete ein Blogger.
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