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Passwörter bereiten Kopfzerbrechen Options

von norma1 vom 15.07.2020 - 274 Hits - 1 Antwort

Jeder, der im Internet unterwegs ist, wird früher oder später mit einem Problem konfrontiert, das durchaus Kopfschmerzen verursachen kann: das Passwort.
Sicherlich erleichtert das Internet das tägliche Leben ungemein: man kann Rechnungen bezahlen, seinen Kontostand abrufen, Fotos online stellen und mit anderen Leuten kommunizieren, ohne dafür auch nur einen Schritt aus dem Haus tun zu müssen.
Allerdings erfordern genau diese Dinge meist die Erstellung eines Benutzeraccounts und damit ein Passwort, an das man sich nicht nur leicht erinnern, sondern das auch noch schwierig genug sein soll, damit andere es nicht erraten können- und genau das ist bereits seit Jahren ein Problem.
Obwohl sich alle einig darüber sind, dass es höchste Zeit für eine neue Art der Identifikation übers Internet ist, erfreuen sich Passwörter, obwohl sie seit vielen Jahren auf denselben Algorithmen beruhen und damit leicht auszuspionieren sind, aufgrund ihrer Einfachheit und Effizienz nach wie vor grosser Beliebtheit.

Mit zunehmender Verlagerung sensibler Daten auf das Internet müssen sich User zunehmend an mehr Passwörter erinnern- falls sie nicht für alle Accounts ein und dasselbe benutzen- eine Praktik, die zwar das Gehirn entlastet, aber einen nicht unerhebliches Risiko darstellt.
Einer Studie von Microsoft zufolge hat jeder User durchschnittlich 25 Accounts, die ein Passwort verlangen und 6,5 Passwörter, von denen jedes für 4 verschiedene Webseiten benutzt wird.
Das Ergebnis ist eine Liste von Passwörtern, die man der Einfachheit irgendwo niederschreibt. Das mag zu Hause noch funktionieren, wo Passwortnotizen schon mal an den Bildschirm geklebt werden oder irgendwo auf de Schreibtisch zu finden sind, fürs den Arbeitsplatz stellt es allerdings ein noch viel höheres Sicherheitsrisiko dar.

Um sich ein neues Passwort merken zu können, ist es allerdings durchaus in Ordnung, sich dafür einen Zettel in die Brieftasche zu legen, allerdings ohne weitere Hinweise auf die entsprechende Webseite zu geben und den Zettel, sobald man sich das Passwort gemerkt hat, nach einigen Wochen zu vernichten.

Weiterhin sollte man darauf verzichten, Initialen seines Namens oder den des Haustieres als Passwort zu verwenden, da dieses selbst von Unbekannten leicht zu erraten ist. Es ist auch nicht ratsam, Passwörter per Email zu versenden oder in Computer einzutippen, die von Fremden benutzt werden, wie z.B. in Internetcafes etc.
Es gibt diverse kostenlose und kostenpflichtige Passwortmanager auf dem Markt und Versuche, mittels der Eingabe biometrischer Daten oder graphischer Passwörter das herkömmliche Passwort abzulösen, eine wirklich einfache und dabei sichere Alternative gibt es jedoch derzeit noch nicht.
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