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Vorsicht bei Klingeltonanbietern Options

von norma1 vom 14.07.2020 - 257 Hits -

Eine Untersuchung der Europäischen Kommission hat laut einem Bericht der Sunday Times festgestellt, das über 90% der Webseiten, auf denen Kinder und Jugendliche Klingeltöne fürs Handy kaufen können, nur unklare Auskünfte über dabei entstehende Kosten geben bzw. die Kunden durch verwirrende Informationen in die Irre führen.

Eine dabei häufig angewandte Strategie ist dabei, die Kunden mit vermeintlich kostenfreien Downloads und Angeboten in ein Abonnement zu locken und damit an zahlungspflichtige Langzeitverträge zu binden.

Brüssel will diese Woche weitere Untersuchungen bei Anbietern von Klingeltönen in ganz Europa durchführen, um der Ausbeutung der meist jugendlichen Kundschaft Einhalt zu bieten. Meglena Kuneva aus der Kommission für Verbraucherschutz erklärte, dass heute schon Fünfjährige über ein Mobiltelefon verfügten und die Untersuchung der Kommission gezeigt hätte, dass es eine sehr hohe Zahl von unseriösen Serviceanbietern gibt, die bewusst auf die Verletzlichkeit von Kindern als Kunden setzt.

Während viele Verbraucher glauben, einen einzelnen Klingelton zu kaufen, schließen sie dabei unbewusst wöchentliche Abonnements ab. Die Untersuchung hat ebenfalls gezeigt, dass das Wort „kostenlos“ häufig dazu benutzt wird, einen kostenlosen Klingelton anzubieten und die Verbraucher dabei an Langzeitverträge zu binden.

Praktiken, die dank der Untersuchung durch die EU-Kommission in Zukunft verhindert werden sollen.
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