DV-Camcorder: Digital Filmen für kleines Budget Options
von
tonja vom
24.04.2020 - 208 Hits -
HDTV hat das Videofilmen revolutioniert. Doch noch immer gibt es zahlreiche Gründe, die für Camcorder mit Bandaufzeichnung sprechen. Das berichtet das Fachmagazin "video" in seiner neuen Ausgabe (Heft 5/2008). Größter Vorteil ist der Preis: DV-Camcorder erlauben mit Abstand den günstigsten Einstieg in das digitale Filmen bei Preisen von deutlich unter 300 Euro. Geld sparen lässt sich zudem bei den Aufzeichnungsmedien. Ein 60-Minuten-Band kostet derzeit zwei bis drei Euro bei einer Speicherkapazität von 13 Gigabyte. Eine etwa gleich teure 8-Zentimeter-DVD für Camcorder fasst dagegen nur 1,4 Gigabyte und SDHC-Speicherkarten mit 16 Gigabyte kosten noch über 100 Euro.
Ein weiterer Pluspunkt ist die komfortable Nachbearbeitung des Videomaterials am PC. Nahezu jede Software kommt mit dem DV-Format zurecht. Abgesehen davon gibt es sowohl für Mac- als auch Windows-Rechner kostenlose DV-Schnitt-Programme wie zum Beispiel Apples iMovie oder den Windows Movie Maker. Da die Daten kaum komprimiert sind, ist nur wenig Rechenleistung nötig, um aus dem DV-Material flüssige Videos zu generieren. Selbst ein fünf Jahre alter Computer kann problemlos für den Videoschnitt eingesetzt werden, so "video".
Im aktuellen "video"-Test von insgesamt sechs DV-Camcordern der Einstiegklasse geht der Panasonic NV-GS 90 EG (etwa 260 Euro) als Sieger hervor. Das einfach zu bedienende Gerät besitzt einen optischen Bildstabilisator und erzielt Bestwerte bei der Weitwinkelwirkung seines Objektivs, sowohl im 4:3- als auch im 16:9-Modus. Die Bildqualität ist ausgewogen und besticht vor allem bei Tageslicht durch leuchtende Farben.
"video"-Kauftipp ist der JVC GR-D 825 E für preiswerte 250 Euro. Auch dieser DV-Camcorder bietet eine harmonische Bild- und Tonqualität, dazu kommt eine besonders hohe Akkuleistung. Der Anwender muss allerdings auf einen Sucher verzichten, und das Laufwerk ist im Betrieb deutlich zu hören.