Digitalfernsehen - neue CI Plus Spezifikation macht neue Receiver notwendig Options
von
Mickey vom
17.04.2020 - 334 Hits - 3 Antworten
Die neue Common-Interfacespezifikation "CI Plus" wird nicht mehr mit den alten CI-Schnittstellen kompatibel sein. Dies hat zur Folge das alle alten Geräte mit CI Schächten wertlos werden, da die CI-Plus Module nicht im normalem CI Slot betrieben werden können. Kabel Deutschland will die Technologie einführen, auf Kunden mit CI-Receiver kommt damit der Kauf eines neuen Geräts zu.
Auch der Pay-TV-Anbieter Premiere zeigt sich "grundsätzlich offen" gegenüber der zuletzt ins Gespräch gebrachten CI-Plus-Spezifikation. Zu den Grundanforderungen zählt für Premiere, dass der Jugend- und Kopierschutz im CI-Modul integriert sein muss, darüber hinaus sei eine Multifeed-Fähigkeit grundlegend notwendig.
Über diese neue Generation von Common-Interface können Provider und Inhalteanbieter dann umfassende Kopierschutz-Sperren einführen, eine Verheiratung zwischen Receiver und Smartcard ("Pairing") herbeiführen und auch beispielsweise digitale Aufzeichnungen wahlweise komplett oder fallweise unterbinden.
Auf Nachfrage erklärte der Sprecher der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (GFU):
"Hier müssen die Kabelzuschauer dem technischen Fortschritt ihren Tribut zollen".