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Gdata prognostiziert Schwemme von Wegwerf-Trojanen Options

von Harkonnen08 vom 01.02.2020 - 265 Hits -

Gdata sieht 2008 eine ganze Schwemme an Trojanern auf PC-Nutzer zurollen. diese werden nach einmaligen Gebruach direkt wieder in veränderter Form in Umlauf gebracht werden. Weitere Gefahren sieht Gdata bei Lösegeld-Erpressern und Virtialisierung im Bereich Prozessortechnologie. Entwarnung hingegen bei Smartphone-Viren. Hier sieht der Hersteller weiterhin keine große Gefahr.

Burned Malware - 2008 im Zeichen von Wegwerf-Trojanern

Das Katz und Maus Spiel zwischen der eCrime-Society und den Herstellern von AntiViren-Lösungen hat an Schärfe zugenommen. Der Ausstoß von Schadcode durch die Malware-Industrie hat sich 2007 bereits mehr als verdoppelt. Die Halbwertzeit von Malware hat sich deutlich verkürzt und Schadcode gilt hierdurch schnell als „verbrannt“.

Trojan-Dropper und Trojan-Downloader sind mittlerweile als Wegwerfmalware konzipiert, die nach einmaligem Einsatz direkt modifiziert wieder in Umlauf gebracht werden. Runtime-Packer verändern die Dateistruktur und machen neue Signaturen erforderlich. Der Programmablauf und die Programmlogik bleiben davon unberührt. Aus cyber-ökonomischer Sicht ist dieses Konzept äußerst erfolgreich und es ist 2008 mit einer Flutwelle von Wegwerfmalware zu rechnen.

„Das Wettrüsten zwischen Malware-Autoren und Security-Herstellern geht 2008 in die nächste Runde. Internetbasierte Malware wird weiter zunehmen. Die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden verstärkt von Onlinekriminellen genutzt. Besonderes Augenmerk liegt hier auf Sicherheitslücken in Webanwendungen, über die man Schadcode in die resultierenden Webseiten einschleusen kann. Es ist davon auszugehen, das Angriffe auf die Datenbanken hinter den Webanwendungen zunehmen.“, prognostiziert Ralf Benzmüller, Leiter G DATA Security Labs.


Virtualisierung für Malware interessant
Seit mehreren Monaten enthalten alle neu ausgelieferten Prozessoren Funktionen, mit denen sich virtuelle Maschinen sehr einfach und effektiv nutzen lassen. Dies könnte auf Seiten der Malware-Industrie zur Erstellung neuartiger Rootkits genutzt werden

Weiterhin keine Gefahr für Smartphones
Die vielfach herauf beschworene Gefahr für Mobiltelefone blieb 2007 aus. Mit gerade einmal 22 neuen Schädlingen - die meisten davon halblegitime Spytools, die sich haupt-sächlich an eifersüchtige Ehemänner oder besorgte Eltern richten - sinkt die Anzahl der Schädlinge für Symbian auf 1/3 des Wertes vom Vorjahr. Hier von einem immensen Gefahrenpotential zu sprechen, ist nach Einschätzung von G DATA, reine marktpoli-tisch bestimmte Panikmache.

Der gesamte G DATA Malware-Report 2007:
http://www.gdata.de/unternehmen/DE/articleview/4035/1/160/
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