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Tipps für Beschwerden bei falschen oder überhöhten Telefonrechnungen Options

von tonja vom 31.01.2020 - 104 Hits -

Viele Verbraucher kontrollieren ihre Telefon- oder Handyrechnung nur oberflächlich. Bewegt sich der Betrag in einem bestimmten Rahmen, kümmern sie sich nicht weiter um die Rechung. Weicht der Betrag jedoch erheblich ab, so ist ihr Ärger groß. "Leider kommt es auf der Telefonrechnung immer mal wieder zu Posten, die aus Sicht des Kunden unberechtigt sind. Ein Grund hierfür kann eine falsche Abrechnung des Anbieters sein oder auch die Tatsache, dass der Kunde Dienste genutzt hat, ohne sich über mögliche Folgekosten im Klaren zu sein", so Bettina Seute vom Onlinemagazin teltarif.de.

Liegt eine vermeintlich zu hohe Rechnung vor, sollte sich der Kunde an den Anbieter wenden, der den fraglichen Betrag in Rechnung gestellt hat, und einen Einzelverbindungsnachweis anfordern. Die genauen Kontaktdaten sind in aller Regel auf der Telefonrechnung zu finden. Ist der Kunde auch nach Prüfung des Einzelverbindungsnachweises noch der Ansicht, dass der Rechnungsbetrag falsch ist, sind einige wichtige Dinge zu beachten. "Zunächst ist es empfehlenswert, die Ungereimtheiten noch einmal mit dem Anbieter direkt zu klären und eine Einigung zu erzielen. Parallel sollte die Rechnung bezahlt werden, allerdings abzüglich der fraglichen Posten", erläutert Seute. Über die Kürzung muss sowohl der betroffene Anbieter, beispielsweise ein Call-by-Call-Unternehmen, als auch der Rechnungssteller, wie die Deutsche Telekom, informiert werden. So wird sicher gestellt, dass diejenigen Anbieter, die korrekt abgerechnet haben, ihr Geld ordnungsgemäß erhalten. Ebenso sind weiterhin alle Dienste am betroffenen Anschluss problemlos nutzbar. Für etwaige spätere Rechtsstreitigkeiten muss der gesamte Vorgang gut dokumentiert werden.

Neben falschen Telefonrechnungen kommt es leider immer öfter vor, dass Kunden unseriöse Zahlungsaufforderungen von fragwürdigen Telefon- oder Internet-Diensten erhalten. "Der Kunde erhält eine Rechnung über einen höheren zweistelligen Betrag für ein vermeintlich abgeschlossenes Abonnement. Zahlt er diesen nicht, folgen bedrohlich klingende Schreiben z. B. von Anwälten oder Inkasso-Forderungen, die den Opfern Angst einjagen sollen", weiß Seute. Viele bezahlen den geforderten Betrag, um sich weiteren Ärger zu ersparen, oder kündigen gar den nie geschlossenen Vertrag. Meist liegt gar kein rechtsgültiger Vertrag vor, so dass es keine Grundlage für eine Zahlungsaufforderung gibt.
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