USB-Stick-Betrug: Transcend bietet Kapazitätsgarantie Options
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tonja vom
21.01.2020 - 199 Hits -
Berichte über Datenverluste durch USB-Sticks mit manipulierten Leistungsdaten haben unter Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt. Der Stick-Hersteller Transcend reagiert darauf mit einer umfassenden Kapazitätsgarantie für seine Produkte. Der Kunde erhält somit immer die Kapazität, die auf der Verpackung steht – minimale Abweichungen sind lediglich durch die Formatierung für das Betriebssystem des Nutzers möglich. Stellt ein Kunde Unterschiede zwischen versprochenen und tatsächlichen Leistungsdaten fest, ermöglicht der Anbieter einen schnellen und unbürokratischen Austausch.
Das Computermagazin c’t berichtete in seiner Januarausgabe über USB-Sticks, die Computern ein Vielfaches an Speicherplatz vortäuschen, wie sie tatsächlich bieten. Die Verwendung dieser Sticks kann zu Datenverlusten führen, sobald die reale Kapazitätsgrenze überschritten wird.
Nach bisherigen Erkenntnissen sind in Deutschland zehntausende USB-Sticks unterschiedlicher Marken betroffen. Die falschen Kapazitätsangaben bei den betroffenen Geräten sind Folge eines Betrugs: Die verwendeten Speicherchips wurden absichtlich manipuliert, um Computersystemen größere Kapazitäten vorzugaukeln.
Zwar kann die frei verfügbare Kapazität auch bei korrekt ausgezeichneten Sticks je nach Betriebssystem abweichen, da Speichermedien eine Vorformatierung erfordern – vereinfacht ausgedrückt eine Anpassung an das jeweils genutzte Betriebssystem. Für diese Vorformatierung wird Platz auf dem Speicher bereits vorreserviert. Allerdings ist diese Abweichung gering und beansprucht nur einen Bruchteil der Kapazität, die bei den manipulierten Geräten fehlt. Computernutzer können die wirkliche Speicherleistung ihres Sticks mit einem Programm testen, das unter
http://www.heise.de/software/download/h2testw/50539 zum Download bereit steht.