Tragbare Video-Player: Auf die richtige Display-Größe achten Options
von
tonja vom
20.12.2019 - 118 Hits -
Sie werden zwar noch MP3-Player genannt, doch moderne Portis haben inzwischen auch Videos mit an Bord. Doch kommt bei den kleinen Abspielgeräten wirklich Kino-Feeling auf? Das Fachmagazin "video" ist in seiner aktuellen Ausgabe (Heft 1/2008) dieser Frage nachgegangen und hat vier Mini-Player mit 51 bis 63 Millimeter großen Displays gegen vier Modelle mit 90- bis 109-Millimeter-Bildschirm antreten lassen. Das Ergebnis: Wer unterwegs auch mal einen längeren Spielfilm ermüdungsfrei genießen will, sollte sich für ein Gerät mit mindestens sechs Zentimeter Bildschirmdiagonale entscheiden. Kleinere Modelle eignen sich eher für kurze Video-Clips.
Sieger im "video"-Test bei den Mini-Playern ist der Creative Zen für rund 150 Euro. Der handliche Player besitzt ein 63 Millimeter großes Display, eine überaus gute Bild- und Tonqualität und lässt sich einfach bedienen. Die Videodateien finden auf einem vier Gigabyte großen Speicher Platz, der mittels SD-Karten problemlos erweitert werden kann. An Video-Formaten spielt der Creative Zen neben DivX und Xvid nur Windows Media Video (WMV) ab. Dem Gerät liegt jedoch ein kostenloses Konverter-Programm bei, das Musik, Videos und Fotos verwaltet und Filme in das für den Zen richtige Format überträgt.
Bei den Maxi-Modellen erringt der iPod-Touch von Apple (rund 400 Euro) den "video"-Testsieg. Der innovativ zu bedienende Video-Player punktet durch sein neun Zentimeter großes und helles Display, das ein sehr scharfes und brillantes Bild liefert. Lediglich der reduzierte Schwarzwert und der etwas geringe Kontrast geben Anlass zur Kritik. Der 16 Gigabyte große Flash-Speicher verhilft dem iPod-Touch zu langen Akku-Laufzeiten, setzt dem Videovergnügen unterwegs aber auch Grenzen. Etwa 35 Folgen einer Fernsehserie lassen sich darin unterbringen oder halb so viele Spielfilme. Ein Videokonverter wird nicht mitgeliefert und muss wie bei allen iPods extra gekauft werden.