Akkus für mobile Geräte entpuppen sich als Mogelpackung Options
von
tonja vom
31.10.2019 - 148 Hits -
Akkus für mobile Elektrogeräte entpuppen sich für Verbraucher oft als Mogelpackung. So ist die Kapazität in der Praxis zum Teil deutlich niedriger als die Angaben auf der Verpackung oder dem Akku versprechen. Das berichtet das Online-Magazin TecChannel, das wiederaufladbare Batterien namhafter Hersteller getestet hat.
Bei den so genannten Mignon-Rundzellen (AA) stellten die
TecChannel-Tester Abweichungen von bis zu 14 Prozent, bei den Micro-Akkus (AAA) von rund 16 Prozent fest. Auch der Lithium-Ionen-Testkandidat erreichte nicht die angegebene Nennkapazität. Darüber hinaus befanden sich unter den Testeinkäufen sogar offensichtlich defekte Akkus, die bis zu 50 Prozent weniger Kapazität aufwiesen als angegeben.
Derart große Abweichungen von der Nennkapazität können laut TecChannel vor allem dann auftreten, wenn der Akku zu lange gelagert wurde und die chemischen Zellen somit überaltert sind. Ein Hinweis auf das Herstellungsdatum, das Verbraucher vor einem Fehlkauf schützen könnte, war allerdings auf keinem der getesteten Akkus oder deren Verpackung zu finden, bemängelt das Online-Magazin.
Der vollständige Test kann unter
http://www.TecChannel.de/495768/ abgerufen werden.