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Senioren-Telefone im Test: Von SOS-Funktion bis Knochenleitung Options

von tonja vom 23.08.2019 - 185 Hits -

Immer mehr Hersteller bieten spezielle Großtasten-Telefone für Senioren an. Kein Wunder, denn die wachsende Zahl an älteren Anwendern schätzt Geräte, die einfach und bequem zu bedienen sind. Das Telekommunikationsmagazin "connect" hat in seiner neuen Ausgabe (Heft 9/2007, EVT 23. August) den Markt für Senioren-DECTs näher und die Lupe genommen und stellt Modelle vor, die besonders gut auf spezielle Bedürfnisse im Alter ausgerichtet sind.

Siemens besticht in der Sparte der Senioren Telefone mit dem E365 (rund 130 Euro). Mit angenehm großen Tasten und einem kontrastreichen, gut lesbaren Display erfüllt das Modell die Grundvoraussetzung für benutzerfreundliche Telefone. Die angezeigte Schriftgröße lässt sich im so genannten Jumbo Modus größer stellen. Darüber hinaus bieten vier Direktwahltasten, die individuell programmiert werden können, die einfache und schnelle Anwahl von Vertrauenspersonen oder ärztlichen Notdiensten. Gesprochen wir am Hörer oder über eine Freisprecheinrichtung und auch die Ausstattung ist solide: 100 Einträge fasst das Adressbuch, die Anrufliste merkt sich 30 Anrufe.

Ebenfalls seniorenfreundlich ausgestattet ist das 8048 SOS von Audioline (circa 100 Euro). Wie der Name andeutet, kommt das Gerät mit einem separaten, bequem zu tragenden Notrufsender daher. Zusätzlich lassen sich Notrufnummern einspeichern, die im Notfall schnell angewählt werden können. Das 8048 SOS ist extra für ältere Menschen mit Hörschwierigkeiten ausgestattet: Neben Hörgerätekompatibilität und blinkender Anzeige für eingehende Anrufe, lassen sich die Ruftöne extra laut einstellen. Gespart hat Audioline hingegen am integrierten Telefonbuch, das lediglich 30 Nummern speichern kann, so "connect".

Mit einer Innovation wartet Panasonic auf. Das KX TG7170 (etwa 180 Euro) besitzt keinen Hörer im klassischen Sinne mit Lautsprecher, sondern überträgt den Schall per Knochenleitung. Diese Technik ist speziell für Menschen entwickelt, die Probleme mit dem Außen- oder Mittelohr haben. Dabei wird der Hörer an die Schläfe gehalten und die übertragenen Signale versetzen den Schädelknochen in leichte Schwingungen, die sich bis zu den inneren Hörorganen fortsetzen. Auch die Ausstattung des KX-TG7170 kann sich sehen lassen: Die Tasten sind groß, beleuchtet und liegen weit auseinander. Auf Wunsch liest das Telefon die Nummer des Anrufers vor. Wer die Knochenleitung nicht braucht, kann entweder auf eine Freisprecheinrichtung oder auf ein Headset zurückgreifen.

"connect"-Tipp: Wer ein Telefon kaufen will, das besonders für Senioren geeignet ist, sollte grundsätzlich auf folgende Mindestanforderungen achten: Der Hörer sollte gut in der Hand liegen und auch nach ein paar Minuten Gesprächszeit nicht am Ohr schmerzen. Darüber hinaus sollte das Display gut lesbar und die Sprachwiedergabe klar und deutlich sein.
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