Die Produkt-Highlights der IFA (Teil 2) Options
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tonja vom
18.08.2019 - 158 Hits -
Ob LG, Metz, Grundig oder Sharp, kaum ein Hersteller wird ohne neue, flache Full-HD-Fernseher im Gepäck zur IFA kommen. An das flache, hochauflösende Heimkino finden Spielekonsolen der neuesten Generation ebenso Anschluss wie die ersten Blu ray Spieler, Wohnzimmer-Computer oder Set-Top-Boxen. Auf der IFA 2007 wird es die "Hochzeit" von Fernsehen und Computer zu feiern geben. Erstmals werden digitale Inhalte (Fotos, Videos, Spiele etc.) beider Welten drahtlos miteinander vernetzt und über eine einzige Fernbedienung abrufbar/ abspielbar sein.
Auch Hitachi will weiterhin an der Plasma-Technik festhalten. Mit der T-Serie stellt der japanische Konzern auf der IFA zwei Plasma-Fernseher mit voller HDTV-Auflösung vor. Neues Topmodell ist ein Plasma-Riese der X-Serie mit einem 60Zoll-Bild und verbessertem Full-HD. Nach der IFA wird Hitachi aber auch neue Design-LCD-Fernseher im Einsteigerbereich auf den Markt bringen. Die H-Serie ist HD ready und umfasst Displaygrößen von 26, 32 und 37 Zoll. Alle Geräte verfügen über Empfangsteile für digitales TV und zwei digitale Eingänge. Die Preise sollen zwischen 700 bis 1300 Euro liegen. Als Aufnahmegerät für selbst gedrehte Videos setzt Hitachi weiter auf so genannte Hybrid-Camcorder, die Filme digital auf einer eingebauten Festplatte oder auf Mini-DVDs aufzeichnen können. Zur IFA wird es zwei neue Geräte dieser Kombi-Modelle geben.
LG zeigte am Rand der "IFA-PreView" u.a. eine neue Version seines Metall-Look-Handys ("Shine"). Als Prepaid-Handy soll das Gerät rund 150 Euro (ohne Vertrag) kosten. Außerdem soll auf der IFA eine UMTS-fähige Version des Handy-Hits "Chocolat" vorgestellt werden. Der Verkaufsschlager wird dann u.a. mit Video-Telefonie und einem Media-Player aufgerüstet sein.
Der Premium-Hersteller Loewe stellt Klang und Design in den Mittelpunkt seiner IFA-Neuheiten. So besitzt das neue Topmodell Individual 52 Compose 100-Hertz-Technik und volle HD-Auflösung. Als Neuheit stellte Loewe einen dazu passenden TV Ständer vor, in den der Zentrallautsprecher (Center) eingebaut wurde. Weitere 2 bis 5 Lautsprecher können, je nach Bedarf, für Stereo oder Raumklang zum Fernseher gruppiert werden. Wer auf das Verteilen mehrerer Lautsprecher im Wohnzimmer verzichten möchte, kann durch den "Individual Sound Projector" vollen Sourround-Klang am Fernseher erzeugen. Dazu sind in dem Panel Dutzende von kleinen Lautsprechern eingebaut. Diese erzeugen per Reflexion einen virtuellen Raumklang und sollen bis zu vier Lautsprecher überflüssig machen.
Der TV-Hersteller Metz bringt zur Funkausstellung ebenfalls neue HDTV-Fernseher und wird hier mit fünf Produktfamilien vertreten sein. Die neuen Linien "Linus" und "Primus" sollen das Programm ergänzen. In Kürze bietet Metz auch für seine älteren TV-Modelle ein HDTV-Modul zum Nachrüsten an. Dies kann im Fachhandel gekauft und nachträglich eingebaut werden. Das neue Konzept findet seine Fortsetzung beim Topmodell Linus 32 HDTV 100. Auch hier lässt sich ein Festplattenrekorder zur Filmaufzeichnung nachrüsten. Metz entwickelte eine Technik, die "im Hintergrund" - zusätzlich zum aktuellen Film - eine andere Sendung aufzeichnet (Simultan Aufnahme-Funktion).
Produkt-Highlights der IFA Teil 1 (Flat TVs, Internet-Radios und die Erben der DVD)
hier im SN.