Gefahrenpotenzial von VoIP Options
von
tonja vom
18.08.2019 - 173 Hits -
Der Wandel von der klassischen TK-Anlage zur IP-Telefonie vollzieht sich kontinuierlich und bringt den Anwendern zahlreiche Vorteile: von der Möglichkeit des einfachen weltweiten Einsatzes bis hin zu immensen Kosteneinsparungen. Doch die Verschmelzung der TK- und IT-Technik bietet neben den Vorzügen auch viele Hintertüren für unerwünschte „Gäste“. Darauf macht die VisuKom Deutschland GmbH, Spezialist im Bereich ICT-Sicherheit, aufmerksam.
Ein grundlegendes Problem ist, dass gesetzlich vorgeschriebene Standards für herkömmliche TK-Anlagen wie das Telekommunikationsgesetz oder die Telekommunikationsüberwachungsverordnung bei VoIP nicht greifen. Zudem nutzt die IP-Telefonie Medien, auf die extrem viele Anwender Zugriff haben. Gleichzeitig werden sämtliche Mängel und Sicherheitsprobleme öffentlicher TCP/IP-basierter Netze und lokaler Netzwerke weiter „vererbt“. Und auf Grund der meist fehlenden Verschlüsselung können Hacker Gespräche ohne große Probleme belauschen. Die Methoden und die breite Verfügbarkeit von entsprechenden Tools für einen Angriff auf VoIP-Systeme sind umfangreich und oft denkbar einfach, so dass nahezu jeder Interessierte mittels dieser in der Lage ist, eine ungeschützte Sprachkommunikation über IP mitzuhören oder die entsprechenden Systeme zu manipulieren.
„Bei den meisten Menschen existiert keinerlei Bewusstsein für die Gefahren, die Zugangswege wie Telefon, Fax oder Modem mit sich bringen, bzw. wird diese Problematik oft enorm unterschätzt", erklärt Marco Di Filippo, Geschäftsführer der VisuKom Deutschland GmbH. „Ob Phreaking, Sniffing, Phishing und Spamming oder Denial of Service-Attacken – die Angriffsmethoden der Hacker sind äußerst vielfältig und die vorhandenen Schwachstellen bieten die optimale Eintrittsplattform.“