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Neues Fernsehsiegel "Full HD ready" ist wenig hilfreich Options

von tonja vom 04.08.2019 - 228 Hits -

Zur Internationalen Funkausstellung wird das "HD ready"-Logo voraussichtlich erweitert. Doch die Kriterien für einen "Full HD ready"- Flachbildfernseher geben den Kunden keine umfassende Hilfestellung beim Kauf. Das zuständige Industriekonsortium hat sich nicht auf technische Standards einigen können, die ruckelnde Bilder in HD-Filmen verhindern, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 17/07.

Wer Kinofilme in HD-Qualität anschauen möchte, greift zu einem Blu-ray- oder HD-DVD-Player. Tatsächlich bekommt man hochaufgelöste und detailreiche Bilder zu sehen, bei Kameraschwenks trüben aber teilweise starke Ruckler den Filmgenuss. Viele Geräte schaffen es etwa nicht, in der HD-Fassung von "Ice Age 2" einen langsamen Kameraschwenk von Tierkind zu Tierkind flüssig darzustellen.

Das Problem: Viele Fernseher akzeptieren das Original-Kinoformat mit 24 Bildern pro Sekunde (24p) nicht. Das neue Logo "Full HD ready" soll den Kunden zukünftig garantieren, dass zumindest ihr neuer Full-HD-Fernseher die 24p-Technik beherrscht. "Doch genau hier versagt das neue Siegel", erläutert c't-Redakteur Nico Jurran. "Die Anforderungen an die 24p-Verarbeitung in Fernsehern und Projektoren sind so unspezifisch, dass die Hersteller eine optimale, aber aufwendige Lösung umgehen können." So garantiert das neue Siegel nur, dass ein Gerät ein 24p-Signal entgegennehmen kann, nicht aber eine flüssige Wiedergabe.

Der c't-Test zeigt, dass die Bandbreite der qualitativen Umsetzung von 24p-Verarbeitung groß ist. Einige Fernseher sind heute bereits in der Lage, Kinofilme praktisch vollkommen flüssig wiederzugeben, während andere trotz vollmundiger Werbeaussagen hässliche Ruckler produzieren.
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