Virtuelle Kinderpornografie in Second Life Options
von
Mickey vom
07.05.2019 - 348 Hits - 1 Antwort
Ein TV-Magazin hatte gezeigt, dass Teilnehmer des interaktiven Computerspiels virtuelle Plätze für Sex mit Kindern eingerichtet haben. "Second Life" ist eine 3D-Simulation für eine virtuelle Gemeinschaft, in welcher mehr als 3 Millionen Menschen angemeldet sind.
So soll untersucht werden, ob das Spiel eine Plattform zur Verbreitung von Kinderpornografie ist. Dabei wird auch das Bundeskriminalamt (BKA) um Hilfe ersucht.
Auch die niederländische Staatsanwaltschaft ermittelt schon länger gegen die Urheber virtueller Kinderpornos, nachdem mehrere Anzeigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in dem Internet-Spiel erstattet worden seien.
Strafbar dürfte in jedem Fall der Austausch realer Kinderpornografie innerhalb von Second Life sein. Virtuelle Swingerclubs mit Hardcorepornos an den Wänden gehören dort zu den populärsten Plätzen.
Robin Harper, Vizepräsidentin der Betreiberfirma Linden Lab:
„Wir werden herausfinden, wer dahintersteckt und dann die Polizei informieren.“Linden Lab kündigte ferner an, dem Online-Spiel jetzt eine Altersverifikation vorzuschalten, wodurch es Kindern und Jugendlichen unmöglich gemacht werden solle, Zugang zu bestimmten Bereichen des Spiels zu bekommen.