Suchmaschinen-Optimierung: Tricks der schwarzen Schafe Options
von
tonja vom
19.04.2019 - 162 Hits -
Mit Drückermethoden und fragwürdigen Leistungen gehen derzeit Geschäftemacher beim Thema Suchmaschinen-Optimierung auf Kundenfang. Unternehmen zahlen häufig viel Geld für Leistungen, die mehr Schaden anrichten, als dass sie nutzen.
Die schwarzen Schafe der Branche setzen unlautere Methoden für die Optimierung von Websites ein und nutzen die Unwissenheit von Kunden für unseriöse Abrechnungsmodelle. Eine derzeit beliebte Masche: Unternehmen werden telefonisch mit Lockangeboten geködert und zum schnellen Vertragsabschluss gedrängt. Als Gegenleistung für mehrere tausend Euro erhalten sie eine Reihe von HTML Seiten, die sie selbst online stellen sollen. "Dabei handelt es sich allerdings nur um automatisch generierte Seiten, die man als Spam bezeichnen muss. Mit professioneller Suchmaschinen-Optimierung hat das nichts zu tun", erklärt Christian Mauer, Geschäftsführer der SUMO GmbH. Der Optimierungsspezialist wurde vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) als einer der ersten Anbieter für seine seriöse Arbeitsweise zertifiziert.
Unter seriösen Anbietern sind Spam, nur für Suchmaschinen sichtbare Inhalte, sowie andere Methoden zur Täuschung von Suchmaschinen verpönt. Google listet zunehmend Websites aus, die solche Methoden einsetzen. Damit läuft das Unternehmen Gefahr, über Suchmaschinen nicht mehr auffindbar zu sein. Das bedeutet neben einem Imageschaden häufig auch einen handfesten finanziellen Verlust. Die Wiederaufnahme ist mit Auflagen verbunden und kann Monate dauern.
Mauer und seine Kollegen beobachten derzeit ein verstärktes Auftreten dubioser Anbieter. "Einige schwarze Schafe werfen leider ein schlechtes Licht auf die gesamte Branche", ärgert sich Mauer und rät: "Man muss Leistungen und Preise unbedingt in Ruhe anschauen und vergleichen. Auf keinen Fall sollte man sich wegen angeblich besonders guter Konditionen zu einen schnellen Vertragsabschluss überreden lassen!" Interessenten sollten Informationen über den Anbieter sammeln und konkret nach Referenzen fragen. Ganz wesentlich ist die Preisgestaltung. Welche Leistungen bekomme ich für mein Geld? Interessant sind beispielsweise Abrechnungsmodelle, bei denen nur bei Erfolg, etwa bei erreichten Top-Platzierungen oder pro Besucher, bezahlt wird. Wenig seriös dagegen ist das Versprechen, gleich in mehreren hundert Suchdiensten automatisch eingetragen zu werden: Gute Platzierungen in unbekannten Verzeichnissen bringen nichts. Wichtig sind eine Handvoll Suchdienste, darunter Google, Yahoo und Microsoft.
Quelle: Sumo GmbH, Sympra GmbH