Aktuelle DV-Camcoder der Einsteigerklasse im Test Options
von
tonja vom
17.04.2019 - 156 Hits -
Camcorder der Einsteigerklasse werden immer günstiger. Die diesjährigen Modelle bieten bereits ab rund 300 Euro Film-Vergnügen in überzeugender Qualität - vor vier Jahren mussten Hobby-Filmer dafür noch etwa das Doppelte bezahlen. Das berichtet das Fachmagazin "video", das in seiner neuen Ausgabe (Heft 5/2007) sieben aktuelle DV-Camcorder zwischen 280 und 350 Euro getestet hat. Das Fazit: Für die meisten Hobby-Filmer sind diese Einsteigergeräte mit PAL-Auflösung vollkommen ausreichend. Von den deutlich teureren Geräten mit so genannter Full-HD Auflösung (1920 x 1080 Pixel) profitieren dagegen lediglich Anwender, die zugleich einen Fernseher besitzen, der die hochauflösenden Signale darstellen kann.
"video"-Testsieger ist der Panasonic NV-GS 80 EG (etwa 350 Euro), der vor allem mit kräftigen Farben, geringem Bildrauschen in allen Lichtsituationen und übersichtlichem Menü punktet. Als einziger Testkandidat verfügt der Panasonic über einen in dieser Preisklasse unüblichen optischen Bildstabilisator und weist - ohne das Bild oben und unten zu beschneiden - im 16:9-Modus mit 54 Grad die größte Weitwinkelwirkung auf. Weiteres Alleinstellungsmerkmal im Testfeld ist ein Zubehörschuh, an den Nutzer beispielsweise eine Videoleuchte anschließen können. Unpraktisch dagegen sind die unter dem Akku platzierten DV- und USB-Buchsen, was bei einer Verbindung mit dem PC den Ausbau des Akkus und damit den Anschluss des Camcorders an das Netzteil erforderlich macht.
Den zweiten Platz im "video"-Test belegt der JVC GR-D 725 E. Das Modell präsentiert in allen Lichtsituationen sehr kräftige Farben, das Bildrauschen hält sich in engen Grenzen. Mit dem Wechsel vom 4:3- in den 16:9-Modus per Knopfdruck am LCD-Display nimmt der Weitwinkel von 40 auf 48 Grad zu - allerdings wird das Bild dabei vertikal beschnitten. Der Camcorder liegt gut in der Hand und hat eine Reihe nutzwertiger Features wie etwa die Tele-Makro Funktion an Bord, die das Filmen von kleinen Objekten aus größerer Entfernung erleichtert. Zu bemängeln hatten die "video"-Tester das dunkle Bild bei schlechten Lichtverhältnissen sowie einen etwas halligen Klang. Mit einem Preis von rund 300 Euro, dem zweitniedrigsten im Testfeld, sicherte sich der JVC trotz kleiner Schwächen die Auszeichnung "video"-Kauftipp.
Quelle: "video"