FBI weist Cyberkriminalität dritthöchste Prioritätsstufe zu Options
von
tonja vom
16.04.2019 - 166 Hits -
Webroot Software hat einen Bericht veröffentlicht, der Unternehmen nachdrücklich auf die Zunahme und wachsende technische Raffinesse von Malware hinweist. Nach Angaben des Webroot State of Internet Security Reports hatten 43% der Befragten Störungen des Geschäftsbetriebs aufgrund von Malware zu verzeichnen. Der Bericht erläutert, welche Kosten und potenziellen rechtlichen Folgen bei unzureichendem Malware-Schutz auf Unternehmen zukommen können, und zeigt Maßnahmen, mit denen sich Verletzungen der Datensicherheit verhindern lassen.
Aufgrund des hohen Organisationsgrads, der schnellen Zunahme und Massivität der Cyberkriminalität weist das Federal Bureau of Investigation (FBI) nach eigenen Angaben den IT Verbrechen mittlerweile die dritthöchste Prioritätsstufe zu - gleich nach der Terror- und Spionageabwehr. Und Untersuchungen von Webroot, die mithilfe des Spyware-Erkennungssystems PhileasTM durchgeführt wurden, haben ergeben, dass 1,7 Prozent (4,2 Millionen) der 250 Millionen URLs weltweit mit Malware verseucht sind. Allein 2006 wurden 3 Mio. bösartige Websites entdeckt.
"Unsere Untersuchungen belegen, dass Angriffsmethoden, die noch vor kurzem als raffiniert galten, inzwischen gang und gäbe sind. Das zeigt, wie schnell sich die heutigen Bedrohungen zu einem weltweiten Sicherheitsproblem entwickeln", erklärte Peter Watkins, CEO von Webroot Software, Inc.
Mehr als 40% der Unternehmen erklärten, dass sie schon einmal geschäftliche Verluste erlitten haben, die durch Spyware verursacht wurden. Am beunruhigendsten ist dabei die Feststellung, dass 26% angaben, aufgrund von Spyware seien vertrauliche Informationen kompromittiert worden. Was diesen Trend alarmierend macht, sind die Spyware-Infektionen:
-39% der Unternehmen meldeten Trojaner-Angriffe;
-24% meldeten Angriffe mit System-Monitoren; und
-20% meldeten Pharming- und Keylogger-Angriffe.
Trotz dieser Zahlen zeigte der jüngste Bericht des Small Business Technology Institute, dass 20% aller Unternehmen nicht einmal über angemessenen Virenschutz verfügen, zwei Drittel keine IT-Sicherheitspolicy haben und viele Unternehmen erst reagieren, wenn sie Schäden erlitten haben.
Der Report ist unter
http://www.webroot.com/soisreport verfügbar.
Quelle: Webroot