Tipps für sicheres Online-Shopping Options
von
tonja vom
06.11.2018 - 287 Hits -
Die Deutschen kaufen in diesem Jahr Waren und Dienstleistungen im Wert von mehr als 40 Milliarden Euro im Internet ein – ein Plus von 25 Prozent gegenüber 2005. Das erwartet der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in einer aktuellen Prognose. Zur Weihnachtszeit ist das Interesse an Online-Angeboten besonders hoch. Eine starke Nachfrage erwartet BITKOM bei Digitalkameras, Flachbild-Fernsehern und tragbaren PCs.
Damit es keine Überraschungen beim Online-Kauf gibt, hat der BITKOM fünf Tipps für das Shopping im Internet zusammengestellt:
1. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besserLassen Sie sich von knalligen Webseiten nicht beeindrucken. Zeichen für die Seriosität eines Online-Geschäfts sind zunächst ein Impressum mit voller Anschrift und Nennung des Geschäftsführers bzw. Inhabers, kostengünstige Service-Telefonnummern, dazu verständliche Geschäftsbedingungen (AGB). Auch sollten mögliche Versandarten, Transportkosten und Lieferzeiten klar genannt werden. Viele Shops werden von unabhängigen Experten geprüft und erhalten dafür ein Zertifikat oder Siegel. Einige Beispiele: TÜV Süd („s@fer-shopping“), Trusted Shops, EHI („Geprüfter Online-Shop“) und IPS („internet privacy standards“).
Mit die wirksamste Kontrolle üben letztlich aber die Kunden selbst aus. Auf zahlreichen Shopping-, Preisvergleich- und Auktionsseiten können Kunden die Online-Verkäufer beurteilen. Wer gute Bewertungen bekommt, rückt als Händler in die engere Wahl.
2. Sicher bezahlenVertrauliche Bank- und Kreditkarten-Daten müssen über eine sichere Internetverbindung übertragen werden. Das ist erkennbar an den Buchstaben „https“ in der Adresse der Web-Seite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol in der Statusleiste des Browsers. Man kann per Rechnung, Lastschrift oder Kreditkarte zahlen. Es gibt auch renommierte Bezahl-Services zur Kaufabwicklung, bei denen die Kontodaten nur einmal hinterlegt werden. Vorkasse per Überweisung ist zwar weit verbreitet, aber riskanter.
3. Von Zusatz-Leistungen profitierenEin Pluspunkt sind zusätzliche Sicherheiten, etwa ein Treuhandservice bei Online-Versteigerungen. Manche Internet-Läden offerieren eine Geld-zurück-Garantie: Ein Dienstleister überweist das Geld zurück, falls der Händler nicht liefert.
4. Die wichtigsten Dinge dokumentierenWer auf Nummer sicher gehen will, sollte den Einkauf dokumentieren: Dazu am besten die einzelnen Bestell-Schritte inklusive Geschäftsbedingungen (AGB) ausdrucken oder speichern. E-Mails, in denen der Händler die Order bestätigt, sollten Kunden ebenfalls aufbewahren.
5. Im Fall der Fälle: Widerrufsrecht nutzenDie Ware ist gerade geliefert, doch sie hält nicht, was versprochen wurde? Binnen zwei Wochen darf die Ware an den Verkäufer zurückgeschickt werden, dann muss der Kaufpreis erstattet werden – und auch die Rücksende-Kosten, wenn der Artikel mehr als 40 Euro gekostet hat.
Quelle:
http://www.bitkom.de/