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Kommentare

Eintrag 1 von pit1954 vom 24.03.2021 Options

Es ist eine Frechheit, das Behörden im Zeitalter der Telefon-Flat-Angebote, jetzt auch die Bürger abzocken wollen.

MFG
pit1954

Eintrag 2 von KJG17 vom 24.03.2021 Options

@pit1954,

werden denn bei deiner Festnetzrufnummer dem Anrufer vorher die anfallenden Gebühren mitgeteilt? Was ein Anruf auf einer Festnetzrufnummer kostet, kann jeder in seinem selbst gewählten Telefontarif nachlesen, es ist also zunächst einmal egal, ob man die 115 wählt oder wie bisher die direkte Anschlussnummer der jeweiligen Behörde.

Kritik verdient lediglich die Tatsache, dass hier eine Rufnummer gewählt wurde, die an die gebührenfreien Notrufnummern erinnert. Die Anrufe selbst werden jedoch nicht teurer als bisher und wenn das Ziel kürzerer Gesprächszeiten tatsächlich erreicht wird, spart ein Anrufer ohne Telefonflat nicht nur Zeit.

Rechtlich bedenklich wäre es nur, wenn die 115 ein für den Anrufer aus der Nummer nicht erkennbarer Telefonmehrwertdienst wäre, bei dem ein Teil der anfallenden Gebühren an den Angerufenen weitergegeben wird. Denn hierbei könnten durch die Behörden Einnahmen für Leistungen erzielt werden, für die sie normalerweise keine Gebühren berechnen dürfen. Das geht aus dem o.a. Artikel jedoch nicht hervor und würde vermutlich sofort einige Verbraucherzentralen und z.B. auch den Bund der Steuerzahler zu entsprechenden Klagen veranlassen.

Gruß
Kalle

Eintrag 3 von tonja vom 25.03.2021 Options

Hallo Kalle,
laut Informationen von Teltarif werden die Preise nicht angegeben. Hierzu folgende Meldung: http://www.supportnet.de/newsthread/2220768 .
Gruß
Tonja

Eintrag 4 von KJG17 vom 26.03.2021 Options

Hallo Tonja,

dass irgendein Telefondienstanbieter ausgerechnet für diese eine Nummer eine Sondergebühr außerhalb seines üblichen Tarifes erheben würde, ist recht unwahrscheinlich.

Entweder handelt es sich bei der 115 um eine ganz normale Festnetzrufnummer, dann gilt der jeweils dafür gültige Tarif des jeweiligen Anbieters, oder es handelt sich um einen für Behörden zumindest rechtlich fragwürdigen und nicht über die Nummer erkennbaren 'Mehrwertdienst', dann trägt der Auftraggeber die volle Verantwortung über irgendwelche undurchsichtigen Gebühren.

Ich wüsste nicht, dass sich Telnet jemals damit beschäftigt hat, was den Anrufern meiner Festnetzrufnummer jeweils in Rechnung gestellt wird und mit der 115 dürfte es sich vermutlich nicht viel anders verhalten.

Gruß
Kalle

Eintrag 5 von Friedel vom 26.03.2021 Options

Und wieder haben sie einen weiteren Weg gefunden, um den Bürger ab zu zocken. Die neue Rufnummer soll also 7 bis 50 Cent pro Minute kosten. Das ist also zwischen 78 und 556 mal so teuer, wie ein normales Gespräch. Und dann meldet sich ein Callcenter! Das wird dann auch noch als besonderer Service gepriesen. Dass die Behörden oft nicht alle Probleme der Bürger lösen, ist ja bekannt. Aber dass jetzt offiziell verkündet wird, dass das nicht angestrebt wird, ist neu. Es ist geplant, dass nur 65% der Anrufe so beantwortet werden, dass das Anliegen des Bürgers damit erledigt ist. Und wenn man zu den anderen 35% gehört? Man kann sich ja nicht an eine andere Stelle wenden, denn es gibt ja nur noch diese Nummer.

Eintrag 6 von steffen2 vom 26.03.2021 Options

@ Friedel

Zitat:
Es ist geplant, dass nur 65% der Anrufe so beantwortet werden, dass das Anliegen des Bürgers damit erledigt ist. Und wenn man zu den anderen 35% gehört?


die bekommen innerhalb von 24 Stunden einen Rückruf

Gruß Steffen


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